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Ausstellung ab 13. Oktober 2022

Ausstellung
ab 13. Oktober 2022

Warum machen wir eine Ausstellung über die Kommunikation der Klimakrise?

Wir kennen alle die Last der guten Vorsätze: Wir wollen weniger Zucker essen, unseren Fleischkonsum reduzieren, uns mehr bewegen, nicht mehr Rauchen oder das Fahrrad statt das Auto nehmen. Oft wissen wir bereits, was gesund und gut für uns wäre, doch die Umsetzung fällt uns schwer. Das gilt auch in Bezug auf die Klimakrise. Wir wissen, dass wir unsere Mobilität, Ernährung und unseren Konsum verändern müssen. Wir wissen, dass das Thema uns alle angeht.

Doch warum tun wir nicht, was wir wissen? Die Ausstellung geht dieser Frage auf den relevanten Ebenen der Kommunikation nach. Anhand ausgewählter Beispiele zeigt sie, dass Veränderung möglich ist und wir den Planeten retten können

Klimaemotionen

Wie fühlst Du dich, wenn Du an die Klimakrise denkst? Bist Du erschrocken?

Oder macht es Dich einfach nur wütend?

Aktuelle Nachrichten zur Klimakrise überfordern uns. Wir sind mit schockierenden Bildern von Hitzewellen und Fluten konfrontiert. Wir fühlen uns zutiefst verunsichert und vielleicht sogar verzweifelt. Doch was wäre, wenn unsere Trauer über das Aussterben vieler Tiere und Pflanzen öfters zum Ausdruck bringen würden? Wenn wir uns wertschätzend über unsere Gefühle austauschen würden, würde das vielleicht dabei helfen, Hoffnung zu entwickeln und gemeinsam handlungsfähig zu werden?

Was ist uns wichtig? Wie sind wir und andere erreichbar?

Statt eine Spaltung der Gesellschaft zu beklagen hat die Forschungsinitiative More in Common sechs gesellschaftliche Typen identifiziert, die sich in ihren Wertvorstellungen und Perspektiven auf die Gesellschaft unterscheiden. Unterschiedliche Werte und Ziele sind Ihnen wichtig. Aber sie alle lassen sich, so die Initiative, prinzipiell für den Klimaschutz gewinnen und allen ist soziale Gerechtigkeit wichtig. Die Gruppen müssen aber zielgruppenspezifisch angesprochen werden.

Die Offenen

16% der Bevölkerung, denen Selbstentfaltung, Weltoffenheit und kritisches Denken wichtig ist. Sie definieren sich stark über den eigenen (hohen) Bildungsgrad und die politischen (linken) Einstellungen und begrüßen gesellschaftlichen, demokratischen Wandel. Sie fürchten autoritäre Bedrohungen für die BRD.

Die Involvierten

17% der Bevölkerung, die gesellschaftliches Miteinander schätzen, das politische Gespräch suchen und bereit sind, gesellschaftliche Errungenschaften demokratisch zu verteidigen. Sie kommen häufig aus einem intakten Umfeld, dass sie sich auch auf gesellschaftlicher Ebene wünschen.

Die Etablierten

 17% der Bevölkerung, denen Verlässlichkeit und gesellschaftlicher Frieden wichtig ist und die mit dem Status Quo am zufriedensten sind. Sie sind die Gruppe mit dem höchsten Durchschnittsalter und politisch mittig. Sie wissen, wo sie hingehören und wem sie vertrauen.

Die Pragmatischen

16% der Bevölkerung, die im Durchschnitt die jüngste Gruppe sind. Ihnen ist Erfolg und privates Fortkommen wichtig. Das politische System soll dafür einen Rahmen bietet. Sie interessieren sich weniger für Politik und vertrauen ihren Mitmenschen nicht blind.

Die Enttäuschten

14% der Bevölkerung, denen das Gefühl von Gemeinschaft verloren gegangen ist. Sie leiden unter Abstiegsbefürchtungen und zweifeln am gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie wünschen sich Wertschätzung und Gerechtigkeit.

Die Wütenden

19% der Bevölkerung, die Kontrolle und nationale Ordnung schätzen. Sie sind unzufrieden mit Politik und Gesellschaft und misstrauen Medien und Institutionen. Für Politik interessieren sie sich und stehen tendenziell deutlich rechts.

Quiz und weitere Informationen

More in Common hat ein Quiz erstellt, um den eigenen Typ rauszufinden. Macht gerne hier den Test!

Voting: Die 6 gesellschaftlichen Typen: Welcher bist Du?

Oder Quizfrage: Worum sorgen sich die Menschen am häufigsten, wenn sie an die Folgen des Klimawandels denken?

  • Ihre eigenen persönlichen Lebensbedingungen
  • Die Lebensbedingungen kommender Generationen
  • Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen

Antwort: Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen (87%) Laut der Studie von More in Common sorgen sich 87% der Bevölkerung um den Verlust von Natur und Artenvielfalt. Das Erleben und der Erhalt von Natur und Umwelt sind damit auch wirksame Themen in der Kommunikation ums Klima. 82% gaben an, sich auch um die Lebensbedingungen kommender Generationen zu sogen um 67% um die eigenen Lebensbedingungen. Mehr Quizfragen findest Du bei More in Common https://www.moreincommon.de/unsere-arbeit/klima-quiz/

Wie über den Klimawandel sprechen?

Klimakampagnen

Seit 80 Jahren führen Akteur:innen aus Wissenschaft, Politik, Journalistik und Wirtschaft kühle Fakten oder Katastrophenszenarien ins Feld. Wecken Bilder wie der Eisbär als Ikone des Klimawandels oder Botschaften wie „Rettet den Wald“ Ihre Bereitschaft zu mehr Klimaschutz?

9 mit einem Bild und 200 Zeichen Text in Galerie (siehe Streit Gedprobleme)

Klimaschutz, ja, aber…

Bestärkt durch Manipulationsstrategien gegen Klimaschutz haben wir lange gehofft, der Klimawandel werde nicht so schlimm. Doch jetzt stecken wir mitten in der Klimakrise. Welche Ausreden fallen Ihnen ein, die gegen Veränderungen ins Feld geführt werden?

Changemaker

Gesellschaftliche Veränderung ist möglich!

So machen es andere

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Was kann ich bewirken?

Der Markt der Möglichkeiten

Jeder Mensch kann etwas bewirken und dabei auch andere zu Klima- und Menschenschutz anstiften. Was im Kleinen beginnt, kann zu großen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft beitragen. KLIMA_X sucht nach einem gesunden Maß, nach dem Grundsatz „Weniger (Konsum) ist mehr (Engagement)“: Schreib Deinen verantwortlichen Politiker:innen, geh wählen oder demonstrieren, setzt auf Wiederverwendung und Recycling oder verringern wir unseren Energieverbrauch. Anregungen findet Ihr bei unserem Markt der Möglichkeiten in der Ausstellung und im Netz. Hier könnt ihr auch Tipps abgeben und andere inspirieren.

Was wäre eigentlich, wenn wir nicht scheitern?

Lass Dich auf ein Gedankenspiel ein: Was wäre, wenn wir die Welt wirklich regenerativ gestalten? Was wäre, wenn es um die Verhältnisse zwischen den Menschen und den sozialen Fortschritt ginge? Wag einen Anruf in die Zukunft:

Klimafakten

Was wissen wir?